Zona Típica de Puerto Varas, Kulturgut in Chile
Die Zona Típica de Puerto Varas ist ein Stadtteil mit etwa 13 Hektar Fläche, der historische Gebäude aus der Zeit der deutschen Besiedlung bewahrt. Das Viertel umfasst mehrere Straßenzüge mit Wohnhäusern, Kirchen und Geschäftsgebäuden in Holzbauweise mit typischen europäischen Architekturmerkmalen.
Deutscher Siedler kamen Ende des 19. Jahrhunderts nach Puerto Varas und prägen seitdem das Stadtbild mit ihren Bauweisen. 1992 wurden mehrere Gebäude des Viertels zum Denkmal erklärt, um ihre historische Bedeutung für die Entwicklung der Stadt zu bewahren.
Die Zona Típica zeigt die Spuren der deutschen Einwanderer, die Ende des 19. Jahrhunderts ankamen und ihre Bauweisen mitbrachten. In den Holzhäusern mit Satteldächern und den Details der Fassaden erkennt man noch heute ihre kulturelle Identität und wie sie sich in dieser Region verwurzelten.
Das Viertel ist kompakt und lässt sich bequem in etwa zwei Stunden zu Fuß erkunden. Informationstafeln an den historischen Gebäuden helfen dir, die Geschichte und Details der Konstruktionen zu verstehen, während du durchspazierst.
Die Casa Kuschel, eines der bemerkenswertesten Gebäude, beherbergt heute die Büros des Pumalín-Parks, was zeigt, wie alte Strukturen weiterhin aktive Funktionen in der modernen Stadt erfüllen. Dieses Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart macht den Ort besonders lebendig.
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