Hornopirén, Stratovulkan in der Seenregion, Chile
Hornopirén ist ein Schichtvulkan in der Region Los Lagos mit einer Höhe von 1.572 Metern und aktiven Lavaflüssen an seinem südwestlichen Fuß. Das umliegende Nationalpark-Gebiet umfasst Gletscher, Wälder und steile Hänge, die das Vulkanmassiv umrahmen.
Der Vulkan zeigt Aktivitätsaufzeichnungen, die bis 1835 zurückreichen und eine wichtige Periode in der geologischen Entwicklung der Region markieren. Diese Eruptionen waren Teil der tektonischen Bewegungen, die die Landschaft des südlichen Chile geprägt haben.
Der Name vereinigt das spanische Wort 'horno' (Ofen) mit dem Mapudungun-Wort 'pirén' (Schnee) und zeigt die sprachliche Vermischung dieser Gegend. Diese Namensgebung spiegelt die Geschichte der Ureinwohner und der spanischen Eroberer wider, die beide diese Landschaft geprägt haben.
Das Hornopirén Nationalpark ist zu Fuß erkundet, mit Wanderwegen unterschiedlicher Schwierigkeit durch Wälder und zu Ausblicken. Besucher sollten auf wetterbeständige Ausrüstung vorbereitet sein, da die Region rasch wechselnde Bedingungen aufweist.
Der Vulkan sitzt direkt auf der Liquiñe-Ofqui Verwerfungszone, einer großen tektonischen Linie, die sein Verhalten prägt. Diese geologische Position erklärt, warum der Berg aktiv bleibt und sich ständig verändert.
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