Petrohué, Flusssiedlung im Vicente Pérez Rosales Nationalpark, Chile
Petrohué ist eine Siedlung am Fluss im Vicente-Pérez-Rosales-Nationalpark, wo das Wasser über vulkanisches Gestein rauscht und mehrere Wasserfälle bildet. Die Wassermassen schaffen eine dramatische Landschaft mit Blick auf den aktiven Osorno-Vulkan und den großen See dahinter.
Die Region wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer wichtigen Handelsroute, da sie Puerto Montt mit dem argentinischen Bariloche verband. Diese Verbindung über Boote und Landwege war entscheidend für die europäische Besiedlung Südpatagoniens.
Der Ort trägt seinen Namen von den vulkanischen Steinen, die das Flussbett prägen. Besucher sehen an den Ufern Überreste dieser dunklen Formationen, die die Landschaft seit Jahrhunderten charakterisieren.
Besucher können an Wildwasser-Bootfahrten mittlerer Schwierigkeit teilnehmen; die Ausrüstung wird bereitgestellt, aber es ist Mindestalter und gute körperliche Verfassung erforderlich. Die beste Zeit ist bei sonnigem Wetter, da die Wassermenge vom Regen abhängt.
Ein amerikanischer Ex-Präsident besuchte die Gegend Anfang des 20. Jahrhunderts und trug dadurch zur internationalen Aufmerksamkeit bei. Sein Besuch half dabei, die Schönheit dieser Landschaft auf der Weltkarte zu verankern.
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