Parque Isidora Cousiño, Historischer Park in Lota, Chile
Der Parque Isidora Cousiño umfasst 14 Hektar in Lota und wurde zwischen 1862 und 1872 vom englischen Landschaftsgärtner Bartlet angelegt, der die Formstrenge französischer Gärten mit englischer Gartenkunst verband. Seine Hänge vereinen 83 Pflanzenarten aus Chile, Nordamerika, Australien, Europa, Asien und Afrika, 27 Gusseisenskulpturen der Gießerei Val d'Osne sowie über 50 Vasen, Bänke und Postamente. Ein Gewächshaus mit grauem geripptem Metalldach und bogenförmigen Fenstern mit weißen Rahmen beherbergt tropische Begonien, Farne und Orchideen; davor steht eine weiße Statue einer drapierten Figur auf einem grünen zylindrischen Sockel.
Luis Cousiño Squella ließ den Garten zwischen 1862 und 1872 vom britischen Gestalter Bartlet entwerfen und schenkte ihn seiner Frau Isidora Goyenechea. Die Anlage war inspiriert von europäischen Gärten und etablierte sich als eines der wenigen französisch gestalteten Gartenwerke an der chilenischen Küste.
Der Park birgt eine bemerkenswerte Sammlung von Gusseisenskulpturen und dekorativen Objekten aus französischer Herstellung. Diese Werke sind über die Wege verteilt und verleihen dem Garten eine künstlerische Dimension, die Besucher beim Spaziergang entdecken können.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Wege durch das gesamte Gelände führen und die Topografie leicht hügelig ist. Der Park liegt an der Küste und kann bei jedem Wetter besucht werden, bietet aber in klaren Tagen die besten Ausblicke auf die Bucht.
Das Wetterobservatorium ist nicht die einzige wissenschaftliche Spur des Parks: Er beherbergt auch ein Gewächshaus für Tropenpflanzen mit Begonien, Farnen und Orchideen sowie einen Leuchtturm, den Faro Lustrín, der die Küste markiert. Die 14 Hektar große Anlage wurde ab 1862 von dem englischen Landschaftsgärtner Bartlet angelegt.
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