Epulafquén Lake, Gletschersee im Lanín-Nationalpark, Provinz Neuquén, Argentinien
Der Epulafquén-See ist ein gletschergespeister See im Nationalpark Lanín in der Provinz Neuquén. Das Wasser wechselt zwischen grünen und blauen Tönen und zeigt die vielfältigen Farben, die durch Gletscher und Mineralgehalt entstehen.
Ein Vulkankegel entstand während der Holozän-Periode und schuf den engen Kanal, der diesen See heute vom Lago Huechulafquen trennt. Diese vulkanische Aktivität hat die Geographie des Tales geprägt und die Seen in ihrer heutigen Form geschaffen.
Der Name stammt aus der Mapudungun-Sprache und bedeutet "zwei Seen", da das Gewässer mit dem Lago Huechulafquen verbunden ist. Besucher können diese sprachliche Verbindung zu den indigenen Wurzeln der Region spüren, während sie die Umgebung erkunden.
Die beste Zeit zum Besuchen ist während der Sommermonate, wenn die Wetterbedingungen günstiger sind und Bootsfahrten regelmäßig verkehren. Der See ist von der Stadt Villa La Angostura oder von Puerto Canoa aus erreichbar, und Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter in den Bergen vorbereitet sein.
Die südliche Küste wird durch einen großen Lavafluss vom Huanquihue-Vulkan geprägt, der die geologische Geschichte der Gegend deutlich zeigt. Diese Lavaformation ist vom Wasser aus sichtbar und gibt dem See einen besonderen geologischen Charakter.
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