Mocho-Choshuenco, Schichtvulkan in der Provinz El Ranco, Chile
Der Mocho-Choshuenco ist ein Stratovulkan im Hochland der Los-Ríos-Region mit zwei charakteristischen Gipfeln, die sich auf etwa 2400 Meter erheben. Die Bergkämme sind von Gletschern bedeckt und von gemäßigtem Regenwald umgeben, der den Hang hinunter bis zu den umliegenden Tälern reicht.
Der Vulkan war zuletzt 1937 aktiv und produzierte eine starke Eruption mit Lavaströmen und Ascheauswürfen. Ein früherer Ausbruch 1864 hinterließ ebenfalls bedeutende vulkanische Spuren in der Landschaft.
Der Name verbindet das spanische Wort Mocho für kopflos mit dem Mapuche-Begriff Choshuenco, was gelbe Gewässer bedeutet. Diese Namensgebung zeigt, wie Sprachen und Kulturen an diesem Ort seit Generationen zusammentreffen.
Man kann das Gebiet vom Ufer des Lago Ranco aus erreichen, wobei mehrere Wege zum Aufstieg zur Verfügung stehen. Der Choshuenco-Gipfel gilt als die zugänglichere Route für Wanderer und Bergsteiger.
An der Basis des Vulkans befinden sich etwa zwanzig kleinere Krater, die das sogenannte Grupo-Fuy-System bilden. Diese Nebenkegel sind über ausgedehnte Lavafelder und Ablagerungen von vulkanischem Material verteilt.
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