Carrán-Los Venados, Vulkanischer Komplex in der Region Los Ríos, Chile.
Carrán-Los Venados ist eine Vulkangruppe südöstlich des Lago Ranco, bestehend aus Schlackenkegeln, Maaren und kleinen Schichtvulkanen. Der höchste Kegel, Los Guindos, ist ein erloschener kleiner Schichtvulkan mit 1.114 m Höhe. Die Gruppe liegt südlich des Lago Maihue und nördlich des Vulkans Puyehue, am Schnittpunkt der Störungen Liquiñe-Ofqui und Futrono.
Der Komplex erlebte in jüngster Zeit zwei bemerkenswerte vulkanische Ereignisse: 1955 bildete sich das Carrán-Maar durch eine explosive Eruption, und 1979 zeigte der Mirador-Schlackenkegel erneut Aktivität. Diese beiden Ereignisse zeigen, dass das System nicht vollständig inaktiv ist.
Der Carrán-Maar wird auch Nilahue genannt, ein Name, den auch der Fluss trägt, der das Gebiet südöstlich des Ranco-Sees entwässert. Die Vulkane liegen zwischen dem Maihue-See im Süden und dem Puyehue-Vulkan im Norden; die Ausbrüche von 1955 und 1979 sind die Ereignisse, die lokale Berichte mit der Gruppe verbinden.
Die Gruppe liegt südöstlich des Ranco-Sees, südlich des Maihue-Sees und nördlich des Vulkans Puyehue; der Zugang erfolgt aus dem Gebiet um Riñinahue und Llifén. Man erreicht sie über unbefestigte Straßen und Pfade; die Maare und Kegel haben keine Einrichtungen und keine markierten Routen. Die dünne Kruste und die Verwerfungen machen den Boden stellenweise instabil, daher sollte man mit jemandem gehen, der das Gelände kennt.
Carrán wird auch Nilahue genannt, und Riñinahue ist ein Maar, das sich nie mit Wasser füllte; es brach 1907 aus. Die Krater der Gruppe liegen dort, wo sich die Verwerfungen Liquiñé-Ofqui und Futrono kreuzen, auf einer nur etwa 30 km dicken Erdkruste. Los Guindos, der höchste Kegel mit 1.114 m, ist ein erloschener kleiner Stratokegel.
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