Chillán, Regionalhauptstadt in der Region Ñuble, Chile
Chillán ist eine Regionalhauptstadt in der Region Ñuble in Zentralchile, die sich zwischen Küstenkordilleren und Anden ausbreitet. Die Stadt organisiert sich um mehrere zentrale Plätze, von denen breite Alleen mit Geschäften, Restaurants und niedrigen Wohngebäuden ausgehen.
Die Spanier gründeten die Siedlung Ende des 16. Jahrhunderts, doch ein schweres Erdbeben im Jahr 1939 zerstörte den größten Teil der alten Bausubstanz. Nach dieser Katastrophe entstand eine neue, offene Stadtstruktur mit breiteren Straßen und erdbebensicheren Konstruktionen.
Der Name kommt aus dem Mapudungun und bedeutet in etwa „Ort der Stühle
Ein Busterminal liegt nahe dem Zentrum und verbindet die Stadt mit anderen Regionen Chiles, während ein kleiner Bahnhof Züge Richtung Norden und Süden anbietet. Die Innenstadt lässt sich zu Fuß erkunden, und die meisten Einrichtungen befinden sich in wenigen Gehminuten von den zentralen Plätzen.
Die Stadt liegt in der Nähe eines Thermalbads und Skigebiets, das in den Andenhängen Schwefelquellen und Pisten vereint. Einheimische fahren oft dorthin zum Winterurlaub oder zur Erholung in den heißen Quellen.
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