Valle Longitudinal, Tal zwischen der Küstenkordillere und den Anden, Chile.
Das Chilenische Zentraltal erstreckt sich wie ein grünes Band von Nord nach Süd durch das Herz des Landes. Es liegt zwischen den Küstenkordilleren im Westen und den Anden im Osten und bildet eine fruchtbare Ebene, die sich über hunderte Kilometer ausdehnt.
Spanische Eroberer gründeten im 16. Jahrhundert ihre ersten Siedlungen hier und machten das Tal zum Verwaltungs- und Bevölkerungszentrum Chiles. Diese frühe Kolonisierung prägte die Entwicklung und Struktur der chilenischen Gesellschaft bis in die Gegenwart.
Das Tal ist seit Jahrhunderten das Herz der Weinproduktion Chiles und prägt bis heute die lokale Identität. Die Menschen hier sprechen stolz über ihre Weintraditionen und die unterschiedlichen Geschmacksprofile, die jede Region bietet.
Die Pan-Amerikanische Straße verbindet die Region von Nord nach Süd und macht es einfach, verschiedene Teile zu besuchen. Beste Besuchszeiten sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Weinlesen stattfinden.
Südlich von Puerto Montt wandelt sich das flache Tal in ein System von Meeresbassin um und schafft eine völlig andere Landschaft. Diese abrupte Verwandlung zwischen Tiefland und Archipel ist eine der faszinierendsten geografischen Übergänge des Landes.
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