Lampa, Hauptgemeinde in der Provinz Chacabuco, Chile
Lampa ist eine Stadt in der Provinz Chacabuco und liegt in der Metropolitanregion Santiago auf etwa 499 Metern Höhe. Die Stadt erstreckt sich über verschiedene Landschaften mit Ebenen und sanften Hügeln.
Die Siedlung wurde 1888 unter Präsident Balmaceda gegründet und hatte ihre Wurzeln an einem Inca-Rastplatz namens "tambo viejo", der bereits auf Karten von 1611 dokumentiert war. Der Übergang von diesem alten Inca-Posten zur modernen Stadt zeigt die lange Kontinuität der menschlichen Besiedlung an diesem Ort.
Der Name Lampa stammt vom Quechua-Wort "llampa", das Berghauerschaufel bedeutet und zeigt die historische Verbindung der Gegend zum Bergbau. Diese Namensgebung erinnert die Einwohner bis heute an die wirtschaftliche Bedeutung des Bergbaus für die Entwicklung der Siedlung.
Die Stadt ist gut erreichbar und bietet Besuchern leicht zu navigierende Straßen, die den Zugang zu verschiedenen Vierteln ermöglichen. Das ebene Gelände in vielen Bereichen macht das Gehen angenehm, obwohl einige Hügelgebiete steilere Wege haben können.
Ausgrabungen haben 21 verschiedene archäologische Fundstätten mit Steinwerkzeugen und Artefakten von Jäger- und Sammlergruppen freigelegt, die vor der spanischen Kolonisation lebten. Diese Funde zeigen, dass Menschen schon lange vor der späteren Gründung der Stadt in diesem Gebiet tätig waren.
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