Memorial Puente Bulnes, Muro de la Memoria y Plaza Joan Alsina, Gedenkstätte in Santiago, Chile
Das Denkmal in Santiago besteht aus drei Elementen: der Plaza Juan Alsina als Gedenkraum, der MOAC-Wand und der Gedenkmauer entlang des Mapocho-Flusses. Diese Komponenten bilden zusammen einen Gedenkort, der sich entlang des Ufers erstreckt und verschiedene künstlerische und fotografische Elemente verbindet.
Das Denkmal erinnert an die Opfer von Menschenrechtsverletzungen in den ersten Monaten der Militärdiktatur nach dem Putsch von 1973. Die Stätte wurde später errichtet, um an Vater Juan Alsina und andere Verschwundene zu erinnern, deren Körper aus dem Fluss geborgen wurden.
Die Gedenkmauer zeigt über 950 Fotografien von Personen, die während der Diktatur verschwunden sind, mit künstlerischen Darstellungen für diejenigen ohne Fotos. Die Namen und Bilder bilden einen visuellen Zusammenhang zwischen Verlust und Erinnerung im Gedenkraum.
Der Gedenkort ist öffentlich zugänglich und kann zu Fuß entlang des Mapocho-Flusses besucht werden, wobei die verschiedenen Elemente an diesem Uferabschnitt verteilt sind. Ein Besuch ermöglicht es, die Fotografien und künstlerischen Installationen in eigenem Tempo zu erkunden.
Die MOAC-Wand zeigt ein religiöses Bildnis, das Christus von den Mapocho-Gewässern getragen darstellt, verbunden mit Szenen der Bergung von Leichen aus dem Fluss. Dieses Kunstwerk verbindet spirituelles Thema mit der Realität dessen, was damals an diesem Ort geschah.
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