Estadio de Carabineros, Sportstadion in Santiago, Chile
Estadio de Carabineros war ein Sportplatz in Santiago an einer Biegung des Mapocho-Flusses und bot neben einem Fußballfeld auch Tennisplätze, Basketballplätze und ein 50-Meter-Schwimmbecken. Die Anlage konnte etwa 12.000 Zuschauer fassen und war mit überdachten Tribünen und Holzzäunen ausgestattet.
Der Sportplatz wurde am 22. September 1923 unter der Leitung des Santiager Polizeipräfekten Julio Bustamante und einem Komitee hochrangiger Polizeibeamter eröffnet. Das Gelände blieb in Betrieb bis zu seiner Schließung im Juni 1945.
Der Platz war eng mit dem Club Atletico Brigada Central verbunden, der später in Deportivo Carabineros umbenannt wurde und die enge Verbindung zur chilenischen Polizei widerspiegelte. Diese Verbindung prägte das Selbstverständnis des Ortes als Institution der Sicherheitskräfte.
Der Sportplatz war von einem Netzwerk von Verkehrswegen durch Santiago erreichbar und lag günstig am Fluss für gute Orientierung. Besucher sollten beachten, dass die Anlage heute nicht mehr aktiv ist und man nur noch die historischen Überreste des Ortes sehen kann.
Am 21. Dezember 1933 machte dieser Ort Geschichte, als hier das erste Fußballspiel unter künstlicher Beleuchtung in Chile stattfand. Dieses Ereignis markierte einen wichtigen Schritt in der modernen Entwicklung des Fußballs im Land.
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