Attack on Carol Urzúa, Politischer Attentatsort in Las Condes, Santiago, Chile.
Der Angriff auf Carol Urzúa fand an der Kreuzung der Avenida La Cordillera und der Avenida Apoquindo im Stadtteil Las Condes in Santiago de Chile statt. Eine Gedenktafel markiert den Ort, und die Straße trägt heute einen neuen Namen, der an das Ereignis erinnert.
Am 30. August 1983, während der chilenischen Militärdiktatur, wurde General Urzúa zusammen mit zwei militärischen Begleitern von Mitgliedern der Bewegung der Revolutionären Linken getötet. Der Anschlag war einer der aufsehenerregendsten bewaffneten Akte gegen das Regime in jener Zeit.
Die Straße trägt heute den Namen des Generals, der hier ums Leben kam, und macht das Ereignis für jeden sichtbar, der die Kreuzung passiert. Das Straßenschild erinnert täglich an einen der bekanntesten bewaffneten Anschläge der chilenischen Diktaturzeit.
Der Ort liegt an einer belebten Hauptstraße in Las Condes und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Gedenktafel befindet sich direkt am Straßenrand und ist ohne besonderen Aufwand zu finden.
Das Fahrzeug, aus dem die Angreifer feuerten, war in normalen Stadtverkehr eingebunden, was den Anschlag mitten in einer belebten Wohngegend stattfinden ließ. Diese Tatsache machte deutlich, wie verwundbar öffentliche Räume in Santiago damals waren.
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