Casona Puyó, Französisch inspirierte Residenz in Bellas Artes, Santiago, Chile
Die Casona Puyó ist ein großes Wohngebäude in Bellas Artes mit französisch-klassischen Merkmalen, das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Das Haus verfügt über zahlreiche Räume, die rund um interne Gärten angeordnet sind und durch hölzerne Galerien verbunden werden.
Das Gebäude wurde von 1903 bis 1910 vom französischen Architekten Émile Jéquier als Wohnhaus für eine wohlhabende Familie erbaut. Nach einem Brand 1969 in einer nahegelegenen Kunstschule wurde das Anwesen in Künstlerwerkstätten umgewandelt.
Der Name bezieht sich auf die Familie Puyó, die das Anwesen lange Zeit bewohnte und es später Künstlern öffnete. Besucher können heute noch sehen, wie verschiedene kreative Räume in den historischen Zimmern funktionieren und das Haus lebendig halten.
Das Gebäude beherbergt heute verschiedene unabhängige Geschäfte wie Modeboutiquen, Cafes und Kunstwerkstätten, die für Besucher offen sind. Es ist einfach zu erkunden, wenn man Zeit hat, durch die verschiedenen Räume und Gärten zu spazieren und die Atmosphäre zu genießen.
Das Anwesen war ursprünglich in separate Wohneinheiten unterteilt, die sich um zentrale Innenhöfe mit üppigen Gärten anordneten. Diese Aufteilung ermöglichte es vielen Menschen, gleichzeitig unter einem Dach zu leben, während jede Familie ihre eigene private Außenfläche hatte.
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