Valle de Uspallata, Gebirgstal in der Provinz Mendoza, Argentinien
Das Valle de Uspallata ist eine Bergschlucht in der Provinz Mendoza, die sich zwischen etwa 1.900 und 2.500 Metern Höhe erstreckt und vom Fluss Mendoza sowie mehreren Bergbächen durchflossen wird. Das Gelände ist von hohen Gipfeln umgeben und bildet einen natürlichen Korridor, der Argentinien mit Chile verbindet.
Die Region wurde von frühen Bergbautreibenden genutzt, die Gold, Silber, Zink und Kupfer abbauten und dabei ovale Brennöfen errichteten, deren Ruinen noch heute sichtbar sind. Im 19. Jahrhundert spielte das Tal eine wichtige Rolle als Sammelplatz für General San Martíns Armeen vor ihrem legendären Andenübergang.
Die Ruinen von Bergbausiedlungen zeigen, wie Menschen hier vor Jahrhunderten lebten und arbeiteten. Besucher können noch heute alte Strukturen entdecken, die an die einstigen wirtschaftlichen Aktivitäten erinnern.
Das Tal liegt etwa 100 Kilometer westlich von Mendoza und ist über Route 7 erreichbar, die auch als Hauptverbindung zu Chili dient. Es gibt verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten in der Umgebung, und die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Wintermonate, wenn die Straßen leicht befahrbar sind.
Das Tal beherbergt einen kleinen Flughafen, von dem aus Besucher eine seltene Nahaufnahme des Aconcagua erhalten können, des höchsten Bergs der südlichen Hemisphäre. Dieses Bergmassiv prägt das Landschaftsbild des Tales deutlich und ist von vielen Punkten aus sichtbar.
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