Puente del Inca, Natürlicher Bogen in Las Heras, Argentinien.
Puente del Inca ist eine natürliche Brücke aus mineralisiertem Gestein, die sich über den Fluss Las Cuevas auf 2730 Metern Höhe in den argentinischen Anden erstreckt. Die Struktur wirkt wie eine steinerne Halle mit Stalaktiten und zeigt intensive gelbe, rote und braune Farbtöne durch die Ablagerungen von Thermalquellen, die noch immer unter der Oberfläche fließen.
Die geologische Entstehung begann vor Tausenden von Jahren durch Gletscherbewegungen und heiße Quellen, die Geröll mit Mineralien verhärteten. Charles Darwin zeichnete die Formation im März 1835 und beschrieb die großen Stalaktiten, die damals schon vorhanden waren.
Der Name stammt von einer alten Legende über eine natürliche Brücke, die ein krankes Mitglied des Inka-Königshauses gerettet haben soll. Das verlassene Thermalbad aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert liegt direkt neben der Formation und zeigt noch immer die orangefarbenen und ockerfarbenen Ablagerungen, die durch das mineralhaltige Wasser entstanden sind.
Die Stelle liegt direkt an der Ruta 7 zwischen Mendoza und der chilenischen Grenze, mit Parkplätzen und einfachem Zugang vom Straßenrand aus. Der beste Zeitraum für einen Besuch ist zwischen November und März, wenn die Schneeverhältnisse in den Bergen günstiger sind und die Straße sicherer befahrbar ist.
Das Wasser, das heute noch durch die Formation sickert, hält eine Temperatur von etwa 33 Grad Celsius und verändert ständig die Farbmuster der Oberfläche. Früher konnte man in den natürlichen Becken baden, heute ist der Zugang aber gesperrt, um die geologische Struktur zu schützen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.