Iglesia de las Carmelitas Descalzas, Los Andes, Neuromanische Klosterkirche in Los Andes, Chile.
Die Iglesia de las Carmelitas Descalzas ist eine Klosterkirche im romanisch-neugotischen Stil in Los Andes, Chile, mit einem markanten Glockenturm und Ziegelfassade. Im Inneren spannen sich Gewölbedecken über das Hauptschiff, und ein angeschlossenes Museum zeigt religiöse Gegenstände sowie Fotografien aus der Geschichte des Klosters.
Die Karmeliterinnengemeinschaft wurde 1898 in Santiago gegründet und zog 1902 nach Los Andes um, wo sie dauerhaft Fuß fasste. Das heutige Kirchengebäude wurde 1925 errichtet und wurde zum religiösen Mittelpunkt der Region.
Die heilige Teresa von den Anden trat hier mit nur 19 Jahren in den Karmeliterorden ein und starb wenige Monate später in diesem Kloster. Ihr Grab im angegliederten Museum zieht bis heute Pilger aus ganz Lateinamerika an.
Der Zugang zum Gelände erfolgt über das angegliederte Museum, das die Geschichte des Klosters durch ausgestellte Gegenstände und Fotos vermittelt. Ein Besuch am Vormittag ist empfehlenswert, da das Tageslicht den Innenraum der Kirche am besten ausleuchtet.
Teresa von den Andes wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen und ist damit die erste in Chile geborene Heilige der katholischen Kirche. Dieser Umstand macht das Kloster zu einem der wenigen Orte in Lateinamerika, an dem man das Grab einer einheimischen Heiligen besuchen kann.
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