Iglesia de San Antonio de Padua, Franziskanerkirche in San Felipe, Chile.
Die Iglesia de San Antonio de Padua ist eine Kirche mit neoklassischer Architektur in San Felipe, Chile, im Stadtteil El Almendral. Das Gebäude hat einen etwa 30 Meter hohen Turm und eine gut proportionierte Fassade, die der Architekt Eduardo Provasoli entworfen hat.
1860 gründete der italienische Franziskaner Antonio Gavilucci in El Almendral ein Kloster, ein Noviziat und ein Studienhaus zur Ausbildung von Missionaren für den Süden Chiles. Der Klosterbau begann 1865; die Kirche aus Holz und Lehm wurde 1876 eingeweiht. Fassade und der 30 Meter hohe Turm des Architekten Eduardo Provasoli entstanden ab 1878, 1883 wurden in Deutschland gefertigte Glocken und eine Uhr eingebaut. Die Anlage wurde 1972 zum Nationalen Historischen Monument erklärt.
Die Innenwände sind in blassen Blau-, Rosa- und Gelbtönen bemalt und ahmen Marmor nach; diese Fassung wurde bei der Restaurierung zwischen 1990 und 2000 wiederhergestellt. Die Kirche bewahrt zudem zahlreiche religiöse Bildwerke aus der Kolonialzeit sowie Mobiliar und Figuren in der Kleidung jener Epoche.
Das Gebäude ist für Besucher zugänglich und öffnet sich regelmäßig für religiöse Gottesdienste und Erkundungen. Es ist ratsam, vor dem Besuch zu überprüfen, ob besondere Veranstaltungen stattfinden, die den Zugang beeinflussen könnten.
Das 1860 gegründete Kloster wurde ab 1865 errichtet, die Kirche entstand ab Ende 1872 aus Holz und Lehm und wurde 1876 eingeweiht. Der 30 Meter hohe Turm und die Fassade nach Plänen des italienischen Architekten Eduardo Provasoli folgten ab 1878; Glocken und Uhr kamen 1883 aus Deutschland.
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