Santuario de Santa Teresa de Los Andes, Karmeliterkloster in Rinconada, Chile
Das Santuario de Santa Teresa de Los Andes ist ein Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Rinconada, das zwei Abschnitte mit weißen Wänden und hölzernen Dächern umfasst. Die Gebäude wurden mit verstärktem Beton konstruiert, um gegen Erdbeben widerstandsfähig zu sein.
Teresa de Los Andes, geboren als Juana Fernández Solar am 13. Juli 1900 in Santiago, trat 1919 in das Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen ein und starb dort am 12. April 1920. Berichte über ihr zugeschriebene Wunder ab den 1940er Jahren führten zur Verlegung der Gemeinschaft nach Auco. Am 3. April 1987 wurde sie während des Chile-Besuchs von Johannes Paul II. seliggesprochen; der Bau des heutigen Heiligtums begann am 16. Januar 1988 und wurde im Dezember desselben Jahres eingeweiht.
Das Heiligtum bewahrt die Überreste einer Karmelitin, die vielen Besuchern Trost spendet und zum Gebet einlädt. Menschen kommen hier zusammen, um innere Ruhe zu suchen und ihre eigenen Sorgen mit einem Gebet auszusprechen.
Der Ort empfängt jährlich Pilger, besonders während der Feierlichkeiten im Oktober, wenn Tausende zur Verehrung kommen. Besucher sollten sich auf größere Menschenmengen vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, da viele Pilger zu Fuß ankommen.
Das Heiligtum wird von der Fundación Teresa de los Andes verwaltet und lebt ausschließlich von den Spenden der Pilger, weshalb es noch als unvollendet gilt. Die Wandbilder in der Krypta, die das Leben und die Botschaft Teresas erzählen, stammen von der Benediktinerin Alejandra Izquierdo, unterstützt vom damals jungen Maler Gonzalo Correa, der auch die Lichtallegorie in der Apsis schuf.
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