Raja de Manquehua - Poza Azul, Naturschutzgebiet mit Karstquelle in Salamanca, Chile
Das Raja de Manquehua ist ein Naturschutzgebiet in der Region Coquimbo, das sich durch einen markanten geologischen Riss auszeichnet, der sich durch Felsformationen zieht. Das Gebiet beherbergt verschiedene Arten von Pflanzen, Vögeln und natürliche Wasserbecken, die eine vielfältige Landschaft in dieser trockenen Region bilden.
Das Gebiet wurde 2018 von der chilenischen Regierung durch ein Dekret offiziell zum Naturschutzgebiet ernannt und erhielt damit rechtlichen Schutz. Diese Anerkennung war ein wichtiger Schritt zur Bewahrung dieser geologisch und biologisch bedeutsamen Landschaft.
Der Name vereint zwei indigene Wörter: 'Raja' bedeutet in der lokalen Sprache Spalt oder Riss, während 'Manquehua' vom Mapudungun stammt und sich auf den Kondor bezieht. Diese sprachliche Verbindung spiegelt wider, wie eng die Natur mit den Traditionen dieser Region verflochten ist.
Die Besucher sollten wissen, dass das Gelände trocken ist und durchdachte Vorbereitung verlangt, besonders bei warmen Tagen. Es empfiehlt sich, früher am Tag zu kommen und die vorhandenen Wege zu nutzen, um die beste Erfahrung und Sicherheit zu gewährleisten.
Die Manquehua-Verwerfung erstreckt sich über viele Kilometer und schafft eine seltene Spalte in der Landschaft, in der die blaue Poza Azul wie eine Oase erscheint. Diese wassergefüllte Depression inmitten der trockenen Umgebung zieht regelmäßig Vögel an und bietet einen überraschenden Kontrast zur umgebenden Wüste.
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