Cerro Blanco, Berggipfel in Recoleta, Santiago, Chile.
Der Cerro Blanco ist ein isolierter Hügel im Stadtbezirk Recoleta von Santiago. Er liegt 625 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Prominenz von 64 Metern. Er umfasst 28 Hektar und wird im Osten von der Avenida Recoleta, im Süden von der Avenida Santos Dumont und im Norden von der Straße La Unión begrenzt, die ihn vom Cementerio General trennt. Auf seinem Gipfel stehen Funkantennen.
Der Cerro Blanco ist ein Inselberg in Recoleta, Santiago, der vom San Cristóbal getrennt wurde, als Sedimente das Mapocho-Becken füllten und die Schlucht bedeckten, über die heute die Avenida Recoleta verläuft. Spanischen Chroniken zufolge schlug Pedro de Valdivia an seinem Fuß das erste Lager auf und beobachtete vom Gipfel das Mapocho-Becken. Die Picunches richteten dort ein Zeremonialzentrum ein und hinterließen schalenförmige Mahlvertiefungen, die piedras tacitas.
Der heilige Name des Hügels war Apu Wechuraba, eine Verbindung des quechua apu („heiliger Berg“) mit dem Namen des Picunche-Curaca Wechuraba. Die Picunche mahlten Peumo-Samen in tassenförmigen Vertiefungen großer Felsen, den noch sichtbaren piedras tacitas. Seit 2001 erhält das Centro de Cultura Indígena de Santiago Zonen des Hügels zur zeremoniellen Nutzung durch Aymara und Mapuche, darunter der ethnische Kindergarten Adkintun.
Der Cerro Blanco ist ein städtischer Inselberg in Recoleta, begrenzt von der Avenida Recoleta im Osten, der Avenida Santos Dumont im Süden und der Straße La Unión im Norden, die ihn vom Cementerio General trennt. Er ist zu Fuß von den umliegenden Straßen und der Metrostation Cerro Blanco erreichbar; auf dem Gipfel stehen Funkantennen.
Der Cerro Blanco ist ein Inselberg, der vom San Cristóbal getrennt wurde, als Sedimente das Becken von Santiago füllten und die Schlucht bedeckten, über die heute die Avenida Recoleta verläuft. Auf seinem Gipfel stehen Rundfunkantennen, und seit 1999 verwaltet der Parque Metropolitano de Santiago den Hügel.
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