Cerro Alcázar, Naturdenkmal in Calingasta, Argentinien
Der Cerro Alcázar ist ein Hügel am Westhang der Sierra del Tontal im Departamento Calingasta im Westen der Provinz San Juan, Argentinien. Seine bizarren Formen, die Wind und Niederschläge herausgearbeitet haben, bestehen aus triadischen Sedimentgesteinen vom Beginn des Mesozoikums; ihre Färbung und die an eine Festung erinnernden Umrisse gaben ihm den Namen.
Der Hügel besteht aus Sedimentgestein, das zu Beginn des Mesozoikums abgelagert wurde; seine Farben stammen von Sedimenten aus der Trias. Erosion durch Wind und Niederschlag formte später die an eine Festung erinnernden Formen. 1993 erklärte das Dekret 0271-6-93 ihn zum Naturdenkmal der Provinz San Juan.
Der Name stammt aus dem Arabischen über das Spanische und bezieht sich auf befestigte Paläste, was die Ähnlichkeit des Berges mit mittelalterlichen Burgen widerspiegelt. Besucher erkennen diese Verbindung sofort, wenn sie die steil aufragenden Felsen und deren charakteristische Form betrachten.
Der Cerro Alcázar liegt am Westhang der Sierra del Tontal im Departamento Calingasta und ist direkt von der Provinzstraße 412 aus erreichbar, 22 km von Barreal und 155 km von San Juan entfernt. Das Schutzgebiet umfasst den Hügel und seine unmittelbare Umgebung; das Gehen beschränkt sich auf den markierten Weg und den Straßenrand.
Der Schutz beruht auf dem Provinzdekret 0271-6-93, das den Hügel zum Monumento Natural von San Juan erklärte. Der Name Alcázar stammt vom arabischen al-qaṣr, „die Burg“, weil die erodierten Felswände an eine mittelalterliche Festung erinnern.
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