La Serena, Kolonialstadt im Norden Chiles
La Serena ist eine Küstenstadt im nördlichen Chile, die sich zwischen Pazifik und Flusstälern mit sanften Hügeln im Hintergrund erstreckt. Mehrere Kirchen aus Stein, breite Alleen mit Palmen und öffentliche Plätze mit niedrigen Gebäuden und hellen Fassaden prägen den zentralen Bereich nahe dem Meer.
Pedro de Valdivia gründete die Stadt 1544 als strategischen Stützpunkt zwischen Santiago und Peru. König Carlos I. verlieh ihr 1552 den offiziellen Status, wodurch sie zur zweitältesten Stadt Chiles wurde und Knotenpunkt auf der Route entlang der Küste blieb.
Der Name stammt von der spanischen Stadt La Serena de Extremadura, der Heimat des Gründers. Heute erinnern die hellen Fassaden, Bogengänge und flachen Dächer der Innenstadt an jene mediterrane Herkunft und prägen das Stadtbild entlang der Hauptstraßen.
Der Flughafen La Florida liegt östlich der Stadt und bietet regelmäßige Verbindungen, während Buslinien die Küste entlang nach Norden und Süden führen. Fußgänger finden im Zentrum schattige Arkaden und Bänke auf den Plätzen, die bei sonnigem Wetter Schutz bieten.
Das archäologische Museum befindet sich in einem halbmondförmigen Gebäude, das Sammlungen vorkolumbischer Keramik und Werkzeuge aus dem Elqui-Tal zeigt. Diese Objekte dokumentieren das Leben indigener Gemeinschaften, die vor Jahrhunderten in der trockenen Küstenregion lebten.
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