Las Palmeras, Kulturgut in Chile
Las Palmeras ist ein Wohnhaus aus den 1920er Jahren in La Serena, das für seine neoklassische Architektur mit feinen Holzdetails und Reliefverzierungen bekannt ist. Das Gebäude hat eine attraktive Fassade mit Säulen, Gesimsen und Fensterornamentik, und der große Innenhof mit zwei alten Kanarischen Palmen schafft einen ruhigen Grünraum.
Das Haus wurde in den 1920er Jahren erbaut, als anglophile Architekten aus dem 19. Jahrhundert ihre Einflüsse auf die lokale Bebauung ausübten. Im Jahr 1990 wurde es zum Nationalen Denkmal erklärt und restauriert, um die Geschichte des Ortes und seiner Bewohner für kommende Generationen zu bewahren.
Das Haus war eng mit dem Leben von Gabriela Mistral, einer wichtigen chilenischen Schriftstellerin, verbunden. Sie verband den Ort mit ihrer Hoffnung, eine Schule für arme Kinder zu gründen und beschrieb den Garten und die Ruhe des Ortes als Quelle der Inspiration.
Das Gelande ist leicht von der Innenstadt La Serenas erreichbar und kann zu Fuss oder mit kurzen Fahrten besucht werden. Das Haus funktioniert heute als Museum mit interaktiven Raeumen, die das Leben in den 1920er Jahren zeigen, und der Eingangsbereich bietet Informationen zu den Sammlungen und der Geschichte des Ortes.
Die beiden Kanarischen Palmen im Hof sind von besonderer Bedeutung und stammen aus einer Spezies, die aus dem Atlantik gebracht wurde. Diese Baeume sind seit den 1920er Jahren an diesem Ort und bilden einen sichtbaren Ankerpunkt der Geschichte, den Gabriela Mistral in ihren Schriften als Quelle der Ruhe beschrieb.
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