Ampato, Ruhender Schichtvulkan in den südlichen Anden, Peru
Ampato ist ein ruhender Stratovulkan in den südlichen Anden Perus mit drei Vulkankegeln, die sich aus einer erodierten Basis erheben und eine Höhe von 6.288 Metern erreichen. Das Gebirge zeigt sowohl steile Felswände als auch eisbedeckte Gipfelbereiche, die dem Ort ein raues Aussehen verleihen.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1966 durch den Bergsteiger R. Culbert, obwohl einheimische Peruaner wahrscheinlich Jahrhunderte zuvor den Gipfel erreichten. Die Vulkantätigkeit prägte die Region besonders vor etwa 17.000 Jahren, als erhebliche Lavaströme die heutige Landschaft formten.
Der Berg ist für Andengemeinden geistig bedeutsam, wie die Entdeckung einer gefrorenen Mumie im Jahr 1995 zeigt, die bei rituellen Opfergaben dort gelegt wurde. Diese Verbindung zwischen dem Ort und alten Praktiken ist in der lokalen Wahrnehmung lebendig.
Die beste Zeit zum Klettern ist von Mai bis September, wenn das Wetter stabiler ist und der Aufstieg zum eisbedeckten Gipfel erleichtert wird. Besucher sollten sich auf große Höhe vorbereiten und warme Ausrüstung mitbringen, da die Bedingungen oben sehr rauh sind.
Der Berg ist mit einer gefrorenen Mumie verbunden, die Archäologen 1995 hoch oben in den Eisfeldern entdeckten und die Aufschluss über inkaische Rituale gab. Diese konservierte Leiche ist einer der wichtigsten Fund für das Verständnis der präkolumbianischen Hochgebirgspraktiken.
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