Isla del Sol, Heilige Insel im Titicacasee, Bolivien
Isla del Sol ist eine felsige Insel auf dem Titicacasee, die etwa 14 Quadratkilometer Fläche hat und sich aus bergigem Gelände zusammensetzt. Die Insel wird von zwei Hauptdörfern geprägt, Yumani und Challapampa, wo Menschen ohne Autos oder befestigte Straßen leben.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass Menschen schon um 2200 v. Chr. hier siedelten, mit Obsidian-Werkzeugen, die Handelskontakte zur Chivay-Region belegen. Die Insel wurde später zum religiösen Zentrum der Inka und behielt ihre Bedeutung bis heute.
Die Insel ist für ihre Inka-Heiligtümer bekannt, insbesondere den Sonnentempel und den Ort Pilco Kayma, die noch heute von Bewohnern besucht werden. Die Menschen leben hier nach traditionellen Mustern und nutzen die alten Strukturen als Teil ihres alltäglichen Lebens.
Besucher können zu Fuß zwischen den Dörfern und archäologischen Stätten wandern, wobei die Wege bergig und manchmal steil sind. Einfache Unterkünfte und Mahlzeiten stehen in den Dörfern zur Verfügung, und es ist ratsam, genug Zeit für Pausen einzuplanen.
Etwa 800 Familien bauen auf den steilen Hängen Feldfrüchte an, indem sie alte Inka-Terrassensysteme nutzen, die seit Jahrhunderten bestehen. Diese Anbaumethode zeigt, wie die Menschen das schwierige Gelände meistern und dabei traditionelle Techniken bewahren.
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