Edificio Rímac, Beaux-Arts Palast in Lima, Peru
Das Edificio Rímac ist ein Beaux-Arts-Palast mit vier Geschossen, geschmückt mit französischen Elementen wie Arkaden, Girlanden, Medaillons und Pilastern an der Fassade. Das Bauwerk erstreckt sich entlang der Roosevelt Avenue und der Jirones Carabaya und Unión im historischen Zentrum Limas.
Das Gebäude wurde 1924 vom polnischen Architekten Ricardo de Jaxa Malachowski fertiggestellt, während Lima unter Präsident Augusto B. Leguía einen Bauboom erlebte. Diese Schaffungszeit zeigt eine Phase intensiver Modernisierung in der Hauptstadt.
Das Gebäude war Perus erstes Mehrfamilien-Wohnkomplex und beherbergte 69 Wohnungen, die den Bewohnern Zugang zur Straße ermöglichten. Diese Struktur zeigte damals ein neues Verständnis dafür, wie Menschen in der Stadt zusammenleben konnten.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe des Plaza San Martín im historischen Zentrum Limas und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der beste Blick auf die aufwendige Fassade ergibt sich von der Roosevelt Avenue aus, wo man alle Architekturgefälligkeiten deutlich sieht.
Drei innere Höfe versorgen die Wohnungen mit natürlichem Licht und Belüftung und zeigen ein durchdachtes Design für das Wohlbefinden der Bewohner. Zusätzlich verfügt das Gebäude über einen der ersten Otis-Aufzüge Limas, ein beeindruckendes technisches Merkmal für seine Zeit.
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