Distrikt Lurín, Archäologischer Bezirk mit prähistorischen Pyramiden in Lima, Peru
Der Lurín-Distrikt erstreckt sich an der Südküste Limas zwischen dem Pazifik und dem Flusstal und verbindet Küstenbereiche mit Feldern im Hinterland. Das Gebiet umfasst bewohnte Viertel, Anbaugebiete und Strände sowie mehrere archäologische Stätten aus der Zeit vor der spanischen Eroberung.
Das Gebiet war während der Inca-Zeit und davor ein wichtiges religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Es wurde 1857 als administrativer Distrikt gegründet und entwickelte sich seitdem zu einer Mischung aus urbanen, landwirtschaftlichen und archäologischen Zonen.
Der Name Lurín stammt aus der Quechua-Sprache und bezieht sich auf das Flusstal, das das Gebiet prägt. Die Menschen nutzen die Flächen heute für Landwirtschaft und kleine Handwerksbetriebe, die ihre Traditionen bewahren.
Der Distrikt ist über die Panamericana-Straße leicht vom Zentrum Limas erreichbar, die den Norden mit den südlichen Bereichen verbindet. Besucher sollten bedenken, dass die beste Zeit für Besichtigungen der Trockenzeit entspricht, wenn das Wetter trocken und die Straßen zugänglicher sind.
Das Pachacámac-Komplex im Distrikt war nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Handelszentrum, das Menschen aus der ganzen Region anzog. Archäologen haben dort Spuren von mindestens fünf verschiedenen Kulturen gefunden, die sich über mehr als tausend Jahre überlagerten.
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