Equestrian statue of Simón Bolívar, Bronzen ruiterstandbeeld op een plein in Lima, Peru
Das Reiterdenkmal des Simón Bolívar ist eine vier Meter hohe Bronzefigur auf einem dreistufigen Marmorsockel auf der Plaza Bolívar in Lima. Bolívar, in Militäruniform mit Umhang, Epauletten und Schärpe, reitet ein sich aufbäumendes Pferd, das auf Hinterbeinen und Schweif balanciert; er hält seinen Hut rechts und trägt einen umgehängten Degen am linken Oberschenkel. Die Reliefs am Sockel zeigen die Schlachten von Junín und Ayacucho, hinten das Wappen Perus.
1825 ordnete der Kongress von Peru den Bau eines Bolívar-Denkmals an und legte auf diesem Platz den Grundstein, doch vergingen dreißig Jahre, bis das Vorhaben vorankam. 1853 beauftragte der Kongress Bartolomé Herrera, damals Gesandter in Rom, mit einem Wettbewerb; der Italiener Adamo Tadolini gewann und fertigte das Gipsmodell, das Müller in der Münchner Gießerei goss, mit Sockel des Römers Felipe Guacarini. 1858 vollendet, erreichte es Peru 1859 über den Hafen von Callao.
Der Marmorsockel trägt Reliefs der Schlacht von Junín links und der Schlacht von Ayacucho rechts, auf der Rückseite das Wappen Perus. Die Platte an der Vorderseite nennt den Bildhauer Adamo Tadolini, einen Schüler Antonio Canovas. Die Statue steht auf dem Platz, der Bolívars Namen trägt, im historischen Zentrum Limas.
Die Statue befindet sich zentral auf der Plaza Bolívar, in der Nähe von Regierungsgebäuden und Kultureinrichtungen, die das Verwaltungszentrum bilden. Der Ort ist leicht zugänglich und bietet einen natürlichen Treffpunkt, um die Gegend zu erkunden.
Die Statue wurde in München unter dem Gießereiaufseher Müller nach einem Gipsmodell von Adamo Tadolini gegossen. Derselbe Münchner Formapparat diente 1874 für die in Caracas eingeweihte Replik; die Statuen von Lima und Caracas sind also Abgüsse eines Modells.
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