Constitutional Province of Callao, Verfassungsprovinz und Hafenregion im Großraum Lima, Peru
Die konstitutionelle Provinz Callao ist eine Verwaltungseinheit erster Ordnung und umfasst sieben Distrikte auf einer Fläche von etwa 148 Quadratkilometern an der pazifischen Küste. Diese Einheit fungiert als Perus wichtigster Hafen und beherbergt zugleich den internationalen Flughafen Jorge Chávez, der den Großraum Lima bedient.
Spanische Siedler gründeten den Hafen im Jahr 1537, um Gold und Silber aus dem Inkareich nach Spanien zu verschiffen. Präsident Ramón Castilla verlieh dem Gebiet 1857 den Status einer konstitutionellen Provinz, was Callao zu einem Sonderfall mit direkter Anbindung an die Zentralregierung machte.
Die Einwohner von Callao, genannt Chalacos, pflegen maritime Traditionen durch ihre Verbindung zum Haupthafen Perus.
Das Hafengebiet und der Flughafen wickeln nahezu den gesamten internationalen Personen- und Güterverkehr des Landes ab. Die Provinz grenzt direkt an Lima und kann über mehrere Hauptstraßen und die öffentliche Verkehrslinie erreicht werden.
Callao ist die einzige konstitutionelle Provinz des Landes und genießt damit eine Sonderstellung im peruanischen Verwaltungssystem. Diese Einordnung bedeutet, dass die Provinz nicht zu einem umliegenden Departamento gehört, sondern direkt der nationalen Regierung untersteht.
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