Huaca San Marcos, Archäologische Pyramide in Lima, Peru
Huaca San Marcos ist eine alte Lehmziegelpyramide in Lima, die etwa 330 Meter lang und etwa 30 Meter hoch ist und mehrere übereinandergestapelte Plattformen zeigt. Diese Plattformen waren durch Treppen und Rampen miteinander verbunden und dienten verschiedenen Zwecken von Zeremonien bis zur alltäglichen Nutzung.
Die Stätte wurde von der Limakultur zwischen 200 und 700 n. Chr. erbaut und zeigt die frühen Leistungen dieser Zivilisation im Bereich der Architektur. Im Laufe der Zeit wurde die Struktur mehrmals überarbeitet und erweitert, wobei neue Schichten neue Funktionen hinzufügten.
Der Name stammt vom Schutzpatron der angrenzenden Universität und verbindet archäologische Geschichte mit kolonialer Tradition. Die Besucher können heute noch die unteren Plattformen sehen, wo religiöse und alltägliche Aktivitäten stattfanden.
Die Stätte liegt inmitten des Universitätscampus und ist daher etwas schwer zu erkennen, da die Gebäude sie teilweise umgeben und überschatten. Am besten besucht man sie früh am Tag oder während der akademischen Pausen, wenn es weniger Universitätsverkehr gibt.
Der Ort wurde nicht nur für Zeremonien genutzt, sondern auch als Wohnbereich, was seltene Gegenstände aus dem täglichen Leben wie Keramikgefäße und Werkzeuge hinterlassen hat. Diese Mischung aus religiösen und häuslichen Räumen macht es ungewöhnlich unter vielen anderen präkolumbischen Stätten der Region.
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