Mateo Salado, Archäologische Stätte in Lima, Peru
Mateo Salado ist ein archäologischer Komplex mit fünf abgestuften Pyramiden aus Lehmziegeln, die sich über etwa 17 Hektar erstrecken. Das größte Bauwerk erhebt sich etwa 18 Meter hoch und misst etwa 164 Meter in der Länge.
Das Bauwerk entstand vor etwa 900 Jahren durch die Ichma-Kultur als Zeremonialzentrum. Im 15. Jahrhundert wurde es von den Inca erobert und in ihr Reich eingegliedert.
Der Ort war ein Heiligtum der Ichma-Kultur und wurde später in das Inca-Reich integriert, wobei er verschiedene religiöse Funktionen erfüllte. Die Strukturen zeigen, wie diese Gesellschaften Raum für Zeremonien und Verehrung gestalteten.
Der Besuch ist am besten tagsüber möglich, wenn das Licht die Lehmbauwerke gut beleuchtet und die Strukturen deutlich sichtbar sind. Komfortable Schuhe sind empfehlenswert, da das Gelände uneben ist und Flächen zu erkunden sind.
Der Name des Ortes stammt von einem französischen Eremiten namens Matheus Salade, der im 16. Jahrhundert in den Ruinen lebte. Sein Schicksal endete tragisch mit seiner Hinrichtung durch die Spanische Inquisition im Jahr 1573.
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