Casa del arquitecto Luis Miro Quesada Garland, Kulturerbehaus in Jesús María, Peru.
Das Haus des Architekten Luis Miró Quesada Garland ist ein Wohngebäude in Jesús María, das Ziegel, Feldsteine und Beton zu einer modernen Struktur verbindet. Runde Säulen und offene Grundrisse ermöglichen fließende Übergänge zwischen den Räumen und schaffen ein zusammenhängendes Wohnsystem.
Der Architekt entwarf dieses Haus 1947 als Ausdruck einer neuen modernen Architektur, die traditionelle peruanische Bauweisen ablöste. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als zeitgenössisches Denken über Wohn- und Raumgestaltung in das Land kam.
Das Haus zeigt Designprinzipien, die der Architekt in seinen theoretischen Arbeiten entwickelt hat und die das Denken über modernen Wohnraum in Peru verändert haben. Besucher können sehen, wie Raumgestaltung und Material hier zusammenkommen, um neue Wohnideale auszudrücken.
Das Haus liegt in einem Wohnviertel von Lima und ist leicht über Straßen zu erreichen, die zum Zentrum von Jesús María führen. Die Besichtigung ist am besten tagsüber möglich, wenn natürliches Licht die modernen Räume und die Materialien gut zur Geltung bringt.
Das Gebäude verbindet Elemente aus Limas kolonialen Häusern mit Gedanken von Le Corbusier, was einen unerwarteten Dialog zwischen alter und neuer Architektur schafft. Diese Mischung zeigt, wie der Architekt internationale Ideen mit lokalen Traditionen vereinbarte.
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