Ancon, Archäologische Nekropole in Ancón, Peru.
Ancón ist eine archäologische Stätte mit Tausenden von Gräbern aus verschiedenen Zeitaltern, die sich über sandige Hügel nördlich der Bucht erstreckt. Die Fundstätte beherbergt heute ein Museum mit Keramik, Textilien und mumifizierten Überresten aus diesen Bestattungen.
Die Stätte wurde von etwa 8000 v. Chr. bis zum 16. Jahrhundert als Grabplatz genutzt und zeugt von einer langen Besiedlung durch aufeinanderfolgende Andenkulturen. Der systematische Zugang zu den Funden begann 1870, als Bauarbeiten die Gräber und ihre wertvollen Inhalte freilegten.
Der Ort war über Jahrtausende hinweg ein wichtiges Bestattungsgelände für verschiedene Andenkulturen, die hier ihre Toten mit wertvollen Gegenständen beisetzten. Die Gräber zeigen, wie unterschiedliche Völker ihre Verstorbenen ehrten und welche Objekte sie für das Jenseits für notwendig hielten.
Der Zugang zur Stätte ist einfach, da sie in der Nähe der Stadt Lima liegt und die wichtigsten Funde im angegliederten Museum zu besichtigen sind. Besucher sollten sich auf offenes, sandiges Gelände einstellen und Sonnenschutz mitbringen, da es wenig Schatten gibt.
Besonders wertvoll sind die in den Gräbern gefundenen bemalten Tuchstücke, die auf hölzernen Rahmen gespannt waren und Szenen des Lebens und der Erfolge der Verstorbenen zeigten. Diese Kunstwerke geben seltene Einblicke in das alltägliche Leben der alten Andenkulturen.
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