Kraftwerkskomplex Mantaro, Wasserkraftwerk in Huancavelica, Peru.
Das Mantaro-Wasserkraftwerk besteht aus einem Staudamm, einer Hauptkraftwerksstation und einer Rückgabestation, die zusammen Wasser aus den Anden nutzen. Die Anlage funktioniert mit mehreren Turbinen, die Strom in das peruanische Netz einspeisen.
Das Wasserkraftwerk wurde 1967 gebaut und 1973 fertiggestellt, wodurch Peru eine neue große Stromquelle erhielt. Die Anlage wurde später erweitert und bleibt heute eine der wichtigsten Energiequellen des Landes.
Die Anlage führte zur Gründung der Siedlung Campo Armino, wo Kraftwerksmitarbeiter in dieser abgelegenen Bergregion lebten und arbeiteten. Diese Gemeinde entwickelte sich als eigenständige Gemeinschaft rund um die täglichen Anforderungen des Kraftwerksbetriebs.
Der Ort liegt in großer Höhe in den Anden, daher sollten Besucher sich auf Gebirgsklima und begrenzte Zufahrtswege einstellen. Die Gegend ist relativ isoliert, daher ist eine gute Vorbereitung vor dem Besuch erforderlich.
Das Wasserkraftwerk nutzt einen Höhenunterschied von etwa 750 Metern, wodurch eine der stärksten Strömungen in der Anlage entsteht. Dieser steile Fall gibt dem Kraftwerk seine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit im Vergleich zu anderen Anlagen dieser Art.
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