New Cathedral of Cuenca, Katholische Kathedrale im Zentrum von Cuenca, Ecuador.
Die Neue Kathedrale von Cuenca ist eine römisch-katholische Kirche im historischen Zentrum von Cuenca in Ecuador, erkennbar an drei blauen Kuppeln, die über den Dächern der Altstadt aufragen. Im Inneren erstrecken sich hohe Gewölbe, Säulen aus Marmor und zahlreiche Glasfenster, die das Schiff in verschiedene Farbtöne tauchen.
Der Bau begann 1885 unter Leitung des deutschen Architekten Johannes Bautista Stiehle und dauerte neun Jahrzehnte bis zur Vollendung 1975. Während dieser langen Bauzeit wechselten Architekten und Baustile mehrfach, was der Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild verlieh.
Der Name Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis verweist auf eine katholische Glaubenslehre, die hier durch liturgische Feiern und Prozessionen lebendig wird. Besucher sehen oft Einheimische, die vor den Seitenaltären beten oder Kerzen anzünden, während das Licht durch die farbigen Fenster fällt.
Die Kirche öffnet täglich am Morgen und am Nachmittag, wobei zur Mittagszeit eine Pause eingelegt wird. Führungen zu den Türmen sind nach Vereinbarung möglich, Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und auf enge Wendeltreppen gefasst sein.
Unterhalb der mittleren Kuppel liegt eine Krypta mit 192 Grabkammern, die ursprünglich für Geistliche und Wohltäter vorgesehen waren. Von der begehbaren Terrasse auf den Kuppeln aus sieht man das gesamte Stadtbild, die umliegenden Hügel und das Tal des Flusses Tomebamba.
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