Pilpintuwasi Schmetterlingsfarm und Wildtier- Auffangstation, Schmetterlings- und Wildtierrettungszentrum in Padre Cocha nahe Iquitos, Peru.
Pilpintuwasi ist eine Schmetterlingsfarm und Wildtier-Auffangstation in Padrecocha am Ufer des Río Nanay, etwa 20 Minuten nördlich von Iquitos. Sie ist die einzige Schmetterlingszucht Perus und beherbergt 42 Amazonasarten, darunter den Blauen Morpho (Morpho menelaus) und den Bananenfalter (Caligo eurilochus). Besucher sehen die vollständige Metamorphose von der Raupe über die Puppe zum Falter; jede Art frisst nur eine Pflanzenart und lebt zwei bis vier Wochen. Die Station nimmt auch Säugetiere auf, darunter rote Huapo-Affen und einen Jaguar namens Pedro Bello.
Das Zentrum wurde 1995 gegründet und begann als Forschungsstätte für Schmetterlinge, bevor es seine Arbeit erweiterte. Lokale Bewohner brachten zunehmend verletzte und verlassene Tiere, was zur Entwicklung der heutigen Rettungs- und Schutzfunktion führte.
Der Name stammt aus der Quechua-Sprache und verbindet "Pilpintu" (Schmetterling) mit "wasi" (Haus), was die Verbindung zum indigenen Erbe der Region widerspiegelt. Besucher können diese kulturelle Bedeutung direkt in der alltäglichen Nutzung des Ortes durch die lokale Gemeinschaft erleben.
Um das Zentrum zu erreichen, nehmen Besucher eine Bootsfahrt vom Hafen Bellavista Nanay in Iquitos, die etwa 20 Minuten dauert. Geführte Touren finden von Dienstag bis Sonntag statt und ermöglichen es, die Anlage in eigenem Tempo zu erkunden.
Zu den in Pilpintuwasi gehaltenen Säugetieren gehören ein Jaguar namens Pedro Bello und rote Huapo-Affen. Das Zentrum beherbergt außerdem 42 Arten amazonischer Schmetterlinge, darunter der Blaue Morphofalter (Morpho menelaus) und das Bananenfalter genannte Caligo eurilochus. Jede Art frisst nur eine bestimmte Pflanze und lebt zwei bis vier Wochen.
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