Leticia, Grenzstadt im Departamento Amazonas, Kolumbien.
Leticia ist eine Grenzstadt im Departamento Amazonas in Kolumbien, die direkt am Ufer des Amazonas liegt und sich über mehrere Straßenblocks hinweg erstreckt. Die Hauptstraßen verlaufen parallel zum Fluss und werden von flachen Gebäuden gesäumt, während die Seitenstraßen zu Wohnvierteln und kleineren Geschäften führen.
Die Ansiedlung entstand 1867 als peruanischer Militärposten und wurde später von Kolumbien übernommen, nachdem Grenzkonflikte beigelegt wurden. Im 20. Jahrhundert wuchs die Stadt durch ihre Rolle als Zugang zum kolumbianischen Teil des Amazonasgebiets.
Der Name stammt von der Frau eines kolumbianischen Politikers und wurde Ende des 19. Jahrhunderts offiziell angenommen. Die Stadt dient heute als Drehscheibe für den Handel mit Brasilien und Peru, wobei drei Sprachen im Alltag zu hören sind.
Flugverbindungen aus Bogotá oder anderen großen Städten sind die einzige Möglichkeit, die Stadt zu erreichen, da es keine Straßen durch den Dschungel gibt. Vor Ort bewegt man sich mit Motorradtaxis oder zu Fuß, während Bootsfahrten auf dem Fluss Zugang zu nahen Orten in Brasilien oder Peru ermöglichen.
Der Hauptplatz der Stadt verwandelt sich jeden Abend in einen lauten Versammlungsort für tausende Sittiche, die aus den umliegenden Gebieten zurückkehren. Der Lärm und die Bewegung der Vögel dauern etwa eine Stunde an, bevor Ruhe einkehrt.
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