Parque Nacional Natural Amacayacu, Nationalpark im Amazonas-Trapez, Kolumbien
Der Amacayacu-Nationalpark erstreckt sich über 293.500 Hektar tropischen Regenwald im Amazonas-Trapez und umfasst überschwemmte Wälder, Feuchtgebiete und Flusssysteme entlang des Amazonas. Das Schutzgebiet bietet unterschiedliche Vegetationszonen, von Uferwäldern bis zu höher gelegenen Regenwaldabschnitten, die zahlreichen Arten Lebensraum bieten.
Das Schutzgebiet wurde 1975 ausgewiesen, um die natürliche Vielfalt der kolumbianischen Amazonasregion zu bewahren. Eine Erweiterung folgte 1987, als man auch genetische Ressourcen und weitere Lebensräume unter Schutz stellte.
Die Tikuna leben noch heute auf etwa einem Fünftel der Schutzgebietsfläche und pflegen dort ihre Sprache und überlieferten Bräuche. Besucher können an Begegnungen mit Gemeindemitgliedern teilnehmen und dabei Einblicke in deren Alltag am Fluss gewinnen.
Markierte Pfade führen durch den Regenwald und ermöglichen Tierbeobachtungen, während Bootsfahrten auf dem Tarapoto-See Begegnungen mit Flussdelfinen bieten. Führungen mit Einheimischen vertiefen das Verständnis für die Umgebung und erleichtern die Orientierung im Gelände.
Hier lebt das Zwergseidenäffchen, das kleinste Primatenart des amerikanischen Kontinents, neben 150 Säugetier- und 468 Vogelarten. Besucher entdecken diese winzigen Affen oft in Baumhöhen, wo sie sich an Baumstämmen festklammern.
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