Central Amazon Ecological Corridor, Geschütztes ökologisches Gebiet in Amazonas und Pará, Brasilien
Der Korridor erstreckt sich über etwa 31,6 Millionen Hektar in den Flussgebieten des Solimões und des Rio Negro und verbindet zahlreiche Schutzgebiete im Amazonas-Regenwald. Die Region umfasst bedeutende Flüsse wie den Jutaí, Japurá, Juruá, Tefé und weitere Wasserwege, die ein zusammenhängendes Netzwerk bilden.
Das Schutzgebiet wurde 1997 als Teil einer umfassenden Strategie zur Gründung mehrerer großer Ökozonen in Brasilien etabliert. Diese Gründung war ein Ergebnis von Fachleuten, die mit dem brasilianischen Umweltministerium zusammenarbeiteten.
Die Bewohner und indigenen Völker im Korridor leben nach traditionellen Mustern und tragen durch gemeinsame Verwaltungsansätze zum Umweltschutz bei. Diese gelebte Praxis zeigt sich in alltäglichen Aktivitäten wie nachhaltiger Fischerei und der Nutzung lokaler Ressourcen.
Das Gebiet umfasst die Städte Manaus, Manacapuru und Tefé, wo Besucher Informationsstellen und Übernachtungsmöglichkeiten finden können. Die beste Zeit für eine Erkundung ist die Trockenzeit, wenn Wege und Wasserwege leichter zugänglich sind.
Das Gebiet wird von einem komplexen System aus Schwarzwasserbächen und Überschwemmungswäldern geprägt, die sich je nach Jahreszeit stark verändern. Diese dynamische Landschaft schafft unterschiedliche Lebensräume für spezialisierte Pflanzen und Tiere, die nirgendwo sonst anzutreffen sind.
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