Harker-Gletscher, Gletscher im Vereinigten Königreich
Der Harker-Gletscher ist ein großer, langsam fließender Eismassiv auf Südgeorgien, das von den Bergen steil hinunterkommt und im Moraine Fjord ins Meer mündet. Seine Oberfläche ist rau und zeigt tiefe Risse und Spalten, die von seiner kontinuierlichen Bewegung berichten.
Der Gletscher wurde in den frühen 1900er Jahren von einer schwedischen Expedition erstmals kartographiert und erhielt damals den Namen De Geer-Gletscher nach einem schwedischen Wissenschaftler. Ein anderes Expeditionsteam benannte ihn später nach dem britischen Geologen Alfred Harker.
Der Gletscher ist nach Alfred Harker benannt, einem britischen Geologen, der sich mit Gesteinsforschung befasste. Der Name erinnert an die wissenschaftliche Erforschung dieser Region und zeigt, wie Orte in der Antarktis oft nach Wissenschaftlern genannt werden, die ihre Entdeckung geprägt haben.
Der Gletscher kann von Booten in der Nähe oder vom Land aus besichtigt werden und ist über Grytviken zugänglich, einen kleinen Ort, der als Basis für wissenschaftliche Arbeit und Besucher dient. Die beste Sicht bietet sich von der Meeresseite, wo man die Eiswände und gelegentlich abgebrochene Eisbrocken sehen kann.
Fotografien von Frank Hurley aus dem Jahr 1914 zeigen den Gletscher als massive weiße Eisformation, die weit ins Wasser reicht und ein dramatisches Bild schafft. Diese historischen Aufnahmen verdeutlichen, wie weit sich der Gletscher zu jener Zeit noch ins Meer erstreckte.
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