Fortuna-Gletscher, Gezeitengletscher in der Cumberland-Bucht, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln.
Fortuna Glacier ist ein Gletscher in der Cumberland Bay, dessen Eismasse in nordöstlicher Richtung fließt und sich in zwei Hauptzweige teilt. Der östliche Arm erstreckt sich bis fast zur westlichen Kante der Fortuna Bay und zeigt die charakteristische Form dieses Tidewater-Gletschers.
Der Gletscher wurde 1912 von frühen Antarktis-Forschern benannt, die ihn nach einem Walfangschiff nannten, das in der Region tätig war. 1916 überquerten Ernest Shackleton und seine Mannschaft das Eis als Teil ihrer Notfalltour nach Stromness, nachdem ihr Schiff gesunken war.
Der Gletscher erhielt seinen Namen 1912 von frühen Antarktisforschern, die ihn nach einem Walfangschiff der Region benannten.
Der Gletscher ist nur mit speziellen Expeditionen über die Cumberland Bay erreichbar, da die Region extrem abgelegen liegt und strenge Wetterbedingungen herrschen. Besucher sollten sich auf lange Anfahrtszeiten von See aus und unberechenbare Eisbedingungen einstellen.
Der Gletscher spielte eine überraschende Rolle während des Falklandkriegs 1982, als britische Spezialeinheiten dort unter extremen Bedingungen Hubschrauberrettungseinsätze durchführten. Diese dramatischen Operationen zeigen, dass das Eis nicht nur Naturschauplatz, sondern auch Ort von modernen Militäreinsätzen in einer der isoliertesten Gegenden der Welt wurde.
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