Bay of Isles, Geschütztes Meeresgebiet in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln, Südatlantik.
Die Bay of Isles ist eine 14 km breite und 5 km tiefe Bucht an der Nordküste Südgeorgiens zwischen Cape Buller und Cape Wilson. Sie wurde 1775 von James Cook entdeckt und nach ihren mindestens 12 Inseln benannt, von denen viele nach einheimischen Vögeln heißen. Die komplexe Küste umfasst den Sunset Fjord, die Ample Bay und den Paul Beach, einen 1 km langen Kiesstrand vor 35 m hohen Klippen.
Das Gebiet wurde 1775 von Kapitän James Cook während seiner Erkundungsfahrt kartiert und dokumentiert. Diese frühe Erforschung trug zur Etablierung britischer Ansprüche in der Südatlantik-Region bei.
Die Bucht ist ein wichtiger Ort für wissenschaftliche Beobachtungen von Meerestieren wie Robben und Seevögeln. Besucher können sehen, wie diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung leben und miteinander interagieren.
Besuche sind nur im Zeitraum Oktober bis März möglich, wenn die Wetterbedingungen am günstigsten sind. Alle Fahrten erfolgen als organisierte Expeditionen, die spezielle Genehmigungen und erfahrene Anleitung erfordern.
Von den 31 Brutvogelarten Südgeorgiens sind 17 in der Bay of Isles zu finden. Viele der Inseln in der Bucht sind nach einheimischen Vögeln benannt, wie die Sheathbill Bay, benannt nach den dort lebenden Weißgesichtsscheidenschnäbeln.
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