Paul Beach, Küstenstrand in Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln, Südatlantischer Ozean.
Paul Beach erstreckt sich entlang der Nordküste von Südgeorgien und besteht aus dunklem vulkanischen Sand mit einer rauen, natürlichen Struktur. Das Ufer wird von steilen Gletscherketten umrahmt und zeigt eine stark geprägte Landschaft mit kaum Vegetation.
Der Strand war im frühen 20. Jahrhundert ein Anlandungspunkt für Walfangschiffe, die die nahegelegenen Fangstationen versorgten, bis diese 1965 geschlossen wurden. Der Ort markiert einen Abschnitt in der Geschichte der europäischen Expansion in der Antarktis und dem Abbau ihrer natürlichen Ressourcen.
Der Strand ist ein Beobachtungsort für Forscher, die die Populationen von Seebären und Pinguinen überwachen und die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die marine Fauna untersuchen.
Das Ufer ist nur mit genehmigten Expeditionsschiffen während der südlichen Sommermonate von November bis März erreichbar, da es ansonsten von Eis blockiert ist. Besucher sollten warme Kleidung und wasserdichte Ausrüstung mitbringen, da das Wetter rasch wechselt und der Strand völlig der Witterung ausgesetzt ist.
Der Strand ist das Zufluchtsgebiet für mehr als 95 Prozent der weltweiten Population von Seebären, die sich hier in dichten Kolonien während der Paarungszeit konzentrieren. Diese Konzentrationen sind so ausgeprägt, dass sie den Strand während weniger Wochen im Jahr völlig verändern.
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