Tandil, Universitätsstadt in der Provinz Buenos Aires, Argentinien
Tandil ist eine Universitätsstadt in der Provinz Buenos Aires, die sich an den nördlichen Ausläufern der gleichnamigen Hügel erstreckt und von Granitblöcken und grünen Tälern umgeben wird. Die Bebauung zieht sich über sanfte Hänge, während Parks und öffentliche Plätze zwischen Wohnvierteln und dem Geschäftszentrum verteilt liegen.
Im April 1823 gründete Oberst Martín Rodríguez Fort Independencia als militärischen Stützpunkt, um die südliche Grenze der damaligen Provinz zu sichern. Die ursprüngliche Festung entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einer zivilen Siedlung mit wachsender Landwirtschaft und Viehzucht.
Die Stadt trägt den Namen Tandil, der aus der Mapuche-Sprache stammt und auf die felsigen Hügel Bezug nimmt, die das Stadtbild prägen. Besucher erleben eine Mischung aus akademischem Leben durch die Studenten und traditionellen Landwirtschaftsmärkten, die regionale Produkte wie Käse und Wurstwaren anbieten.
Die Anbindung erfolgt über die Nationalstraße 226, die durch grasbewachsene Ebenen führt und sich später in hügeliges Gelände erhebt. Besucher erreichen die Stadt am besten mit dem Auto oder Fernbus, da die Anfahrt mehrere Stunden aus größeren Städten dauert.
Ein massiver Granitblock von etwa 300 Tonnen stand jahrhundertelang auf einer Hügelkuppe und bewegte sich durch Wind oder Berührung leicht, bis er 1912 herunterstürzte. Heute können Besucher eine Nachbildung an der ursprünglichen Stelle sehen, die an das verschwundene Naturphänomen erinnert.
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