Olivos, Wohnviertel im Großraum Buenos Aires, Argentinien
Olivos ist ein Wohnviertel im Westen Buenos Aires, das sich entlang des westlichen Ufers des Río de la Plata erstreckt und mit baumbestandenen Straßen, Villen und Anlegestellen besticht. Das Viertel bietet einen ruhigen Lebensstil mit guten Zugängen zu Restaurants, Geschäften und den modernen Häuser, die vom Wasser und den grünen Räumen geprägt sind.
Das Viertel wurde 1770 von Domingo de Acassuso gegründet, wobei der Name von Olivenbäumen stammt, die in der frühen Zeit des 18. Jahrhunderts in der Region gepflanzt wurden. Die Entwicklung des Ortes war eng mit der politischen Geschichte Argentiniens verflochten, besonders nachdem die Präsidentenresidenz dort ansässig wurde.
Die Präsidentenresidenz steht im Zentrum des Viertels und prägt das Bild mit ihren ausgedehnten Gärten und dem 19. Jahrhundert Mansion. Dieser Ort wird von Bewohnern als Symbol der Macht wahrgenommen und zieht Besucher an, die die Geschichte der Nation verstehen möchten.
Die Mitre-Eisenbahnlinie und der Tren de la Costa verbinden Olivos mit dem Zentrum von Buenos Aires und ermöglichen eine schnelle Anfahrt ohne Auto. Besucher sollten beachten, dass die Gegend ziemlich verteilt ist und zu Fuß erkunden am besten in den zentraleren Teilen funktioniert.
Ein wichtiger politisches Abkommen wurde 1993 in der Präsidentenresidenz unterzeichnet, das tiefe Veränderungen in Argentiniens Regierungssystem einleitete. Dieses historische Moment zeigt, wie der Ort nicht nur eine Residenz ist, sondern auch ein Schauplatz großer politischer Wendepunkte in der Geschichte des Landes.
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