Galerías Pacífico, Geschäftsgebäude und Einkaufszentrum in der Innenstadt von Buenos Aires, Argentinien
Galerías Pacífico ist ein Gebäude mit vier Stockwerken und zwei Untergeschossen, das fast den ganzen Block zwischen Florida, Viamonte, San Martín und der Avenida Córdoba in Buenos Aires einnimmt. Die Fassade im französischen Akademiestil zeigt zwei Stockwerke hohe kannelierte korinthische Säulen, Pilaster zwischen den Fenstern, Dreiecksgiebel und Konsolen, die im zweiten Stock Balkone tragen. Im Inneren treffen zwei überdachte Galerien von 10 Metern Breite und 105 bzw. 70 Metern Länge in einer zentralen Rotunde unter einer Glaskuppel zusammen.
Das Gebäude wurde 1888 von Roland Le Vacher entworfen und sollte ursprünglich die Filiale des Pariser Kaufhauses Au Bon Marché beherbergen. Seine Bedeutung als Handelsplatz prägte das Zentrum von Buenos Aires über Generationen.
Die Wandmalereien der zentralen Kuppel schufen 1945–1947 Antonio Berni, Lino Spilimbergo, Juan Carlos Castagnino, Demetrio Urruchúa und der Galicier Manuel Colmeiro Guimarás; sie gelten als wichtigster Ausdruck der argentinischen Wandmalerei. Im Gebäude befindet sich zudem das Centro Cultural Borges, das im Oktober 1995 von König Juan Carlos I. von Spanien eröffnet wurde und über 10.000 m² umfasst.
Das Gebäude hat vier Eingänge, einen an jeder der Straßen, die den Block begrenzen: Florida, Córdoba, San Martín und Viamonte. Im Inneren kreuzen sich zwei überdachte Galerien in einer zentralen Rotunde; die längere ist 105 Meter lang, die kürzere 70 Meter. Der Komplex hat vier Stockwerke und zwei Untergeschosse, wobei das Einkaufszentrum in den unteren Ebenen liegt und das Centro Cultural Borges sowie Universitätseinrichtungen darüber.
Das Gebäude beherbergt das Centro Cultural Borges, benannt nach dem berühmten argentinischen Schriftsteller, mit Tango-Unterricht und Kunstausstellungen. Diese kulturelle Komponente verleiht dem Ort eine Dimension jenseits des reinen Handels.
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