Tristan da Cunha, Britische Vulkaninsel im Südatlantik
Tristan da Cunha ist eine vulkanische Insel im Südatlantik, die sich 2060 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und einen symmetrischen Kegel mit dunklen Lavaströmen bildet. Die einzige Siedlung, Edinburgh der Sieben Meere, liegt an der Westküste in einem flachen Tal und wird von hohen Basaltklippen umgeben.
Die Insel wurde 1816 von englischen und italienischen Siedlern besiedelt, die eine dauerhafte Kolonie gründeten, die sich seither selbst versorgt. Nach dem Vulkanausbruch von 1961 mussten alle Bewohner nach England evakuiert werden und kehrten erst zwei Jahre später zurück.
Die Bewohner von Edinburgh der Sieben Meere sprechen einen eigenen Dialekt mit Wurzeln aus dem 19. Jahrhundert und bewahren Traditionen, die ihren abgeschiedenen Lebensstil prägen. Lokale Handwerkstechniken und Fischfangmethoden werden innerhalb der Gemeinde von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Insel hat keinen Flughafen und kann nur per Schiff erreicht werden, wobei die Überfahrt von Südafrika aus mehrere Wochen dauert. Monatliche Frachtschiffe bringen Versorgungsgüter und wenige Besucher auf die Insel.
Die Insel verfügt über eines der isoliertesten Ökosysteme der Welt mit Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen. Wissenschaftler haben dort seltene endemische Arten entdeckt, die ein globales Forschungsinteresse wecken.
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