St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha, Britisches Territorium im Südatlantik
Dieses Überseegebiet besteht aus drei Hauptinseln, die weit verstreut im Südatlantik liegen und unterschiedliche Landschaften zeigen. Jede Insel hat eigene Küstenformen, vulkanisches Gelände und Siedlungen, die sich an steile Hänge oder flachere Küstenstreifen schmiegen.
Portugiesische Seefahrer entdeckten diese Inseln zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf ihren Routen nach Indien. Später übernahm Großbritannien die Kontrolle und nutzte eine der Inseln als Verbannungsort für Napoleon nach seiner Niederlage.
Auf jeder Insel leben kleine Gemeinschaften, die ihre eigenen Bräuche pflegen und das tägliche Leben nach den Rhythmen des Ozeans gestalten. Die Bewohner sprechen Englisch und auf manchen Inseln hört man auch kreolische Ausdrücke, die sich über Generationen entwickelt haben.
Jede Insel hat eine eigene Verwaltung und nutzt das Pfund von Saint Helena im Alltag. Schiffe stellen die wichtigsten Verbindungen zwischen den Inseln und zur Außenwelt her, wobei die Überfahrten mehrere Tage dauern können.
Tristan da Cunha liegt weiter entfernt von bewohnten Orten als jede andere Inselgruppe der Welt. Die nächsten Nachbarn leben etwa 2400 Kilometer entfernt, was das Gefühl der Abgeschiedenheit verstärkt.
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