Ciudad Vieja, Stadtviertel von Montevideo
Ciudad Vieja ist ein historisches Wohngebiet in Montevideo mit engen Gassen, kolonialen Backsteingebäuden und Art-Déco-Fassaden aus verschiedenen Epochen. Der Stadtteil erstreckt sich von der Hafenfront mit dem Markt über die Fußgängerzone Sarandí bis zu den zentralen Plätzen, wo wichtige Gebäude wie das Cabildo und die Metropolitan-Basilika stehen.
Das Gebiet wurde zwischen 1724 und 1726 von Bruno Mauricio de Zabala gegründet und war ursprünglich von einer Mauer und einem Graben umgeben. Im Jahr 1830 wurde Uruguays erste Verfassung im Cabildo unterzeichnet, und die Theater- und Kirchen-Entwicklung im 19. Jahrhundert machte die Gegend zum kulturellen Zentrum der Stadt.
Ciudad Vieja trägt den Namen des Gründers Bruno Mauricio de Zabala und zeigt koloniale Architektur, die das Leben der Vergangenheit widerspiegelt. Heute nutzen Einwohner und Besucher die Straßen zum Flanieren, Einkaufen und zum Besuch von Cafés, während Kunstgalerien und Handwerksstätten lokale Kreativität lebendig halten.
Der Fußgängerbereich an der Sarandí-Straße und die Plätze bieten leichten Zugang zum Erkunden von Fuß, mit Cafés und Geschäften entlang der Wege. Die Gegend liegt in unmittelbarer Nähe der Hafenfront, und mehrere Museen sowie das Teatro Solís sind über kurze Spaziergänge erreichbar.
Die Portuzuela-Stadtmauer mit ihrem Tor trennt zwei Welten: auf einer Seite alte Kolonialbauten, auf der anderen moderne Hochhäuser. Dieses architektonische Merkmal zeigt auf dramatische Weise, wie die Stadt über die Jahrhunderte hinweg expandiert ist, während der historische Kern geschützt blieb.
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